Wer sind wir und wofür gibt es uns?

Gesell` Dich einem Besser`n zu, laß mit ihm Deine besten Kräfte ringen.

Wer selbst nicht weiter ist als Du kann Dich auch nicht weiterbringen !

Wir - ein studentisches Corps - schaffen für unsere Mitglieder ein emotionales Umfeld, das es aufgrund der zunehmenden Anonymisierung der Gesellschaft und damit auch der Studentenschaft immer weniger gibt. Die Strukturen im Corps lassen einem sozialen Defizit keine Chance, denn neben der Motivation zur Leistungserbringung steht ebenso der Spaß im Mittelpunkt unseres Verbindungslebens.

Das Corps, das Menschen verschiedenen Alters und Generationen wie auch unterschiedlicher Herkunft, divergierender religiöser und politischer Ansichten sowie unterschiedlicher Studienrichtungen vereint, gibt seinen Mitgliedern und auch anderen Studenten die Möglichkeit, über das an der Hochschule vermittelte Fachwissen hinaus ihren Horizont zu erweitern. Die Studenten erfahren dabei Unterstützung durch die Bereitstellung von zum Beispiel günstigen Wohngelegenheiten, Lernmaterialien, Fachzeitschriften, Zugang zum Internet oder dem Abhalten von Vorträgen und Seminaren. Nicht zuletzt profitiert der junge Student durch den regen Austausch mit Menschen welche er sonst vielleicht gar nicht kennen gelernt hätte. An regelmäßig abgehaltenen Besprechungen, den Conventen, werden in demokratischer Form Entscheidungen gefällt und Unstimmigkeiten bereinigt.

Jeder Donare kann das das geräumige Corpshaus mit all seinen Annehmlichkeiten nutzen, zum Beispiel für Lern- und Arbeitsgruppen, private Feiern oder einfach zum Entspannen. Dazu gehören unter Anderem unser Saal, der Tresenraum, eine großzügig ausgestattete Küche, ein Sportraum und unser Garten. Nicht zu vergessen zwei Corps-Fahrzeuge wodurch man sich unter Umständen das eigene Auto sparen kann.

Die Aktivitas wirtschaftet mit den von den Alten Herren zur Verfügung gestellten Mitteln weitgehend in Eigenregie, führt Veranstaltungen durch und verwaltet einige Mietwohnungen. Dies gibt den jungen Studenten die Möglichkeit, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu repräsentieren und zu üben, was sich für das spätere Berufsleben zu lernen lohnt. In kaum einem anderen Gremium können junge Studenten in diesem Maße soziale Kompetenz entwickeln und die für den Beruf höchst wichtigen soft skills erlernen.

Wir bekennen uns zur Mensur, die von uns fordert, in Extremsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie zeigt uns, wie wir uns in Ausnahmefällen verhalten und ist nicht zuletzt ein Grund für den engen Zusammenhalt der Corpsbrüder. Außerdem ist sie ein Teil von Studentengeschichte und mit ein Ausdruck studentischer Freiheit.